Viktor Schenkel, Regie

ist ausgebildeter Schauspieler und Theaterpädagoge, der zehn lang Jahre Workshopleiter bei dem Kinderzirkus „LiLaLu“ war.

Und Unterricht an privaten Grundschulen, Kitas, Jugendhilfeeinrichtungen wie auch an der eigenen Theaterschule gegeben hat.

Ruth Zapf, Dramaturgie, Regieassistenz

1988 geboren in Paderborn, studierte italienische und deutsche Philologie in Erlangen, Rom und München. Während ihres Studiums hospitierte sie in den Bereichen Regie und Dramaturgie am Theater Augsburg und an der Hamburgischen Staatsoper. Sie war Stipendiatin des Mozart-Sommers in Mannheim. Von 2014 bis 2015 arbeitete sie als Journalistin für die internationale Online-Zeitung „Huffington Post“. In den Spielzeiten 2015/16 bis 2017/18 arbeitete sie als Dramaturgin in der Sparte Musiktheater am Theater Regensburg.

Seit September 2018 arbeitet sie als freie Autorin und Dramaturgin in München.

Das Konzept von Theater Grenzenlos

Geflüchteten Jugendlichen, die neu in Deutschland angekommen sind und daher am Rande der Gesellschaft leben wird mit demTheaterprojekt „Grenzenlos“ die Möglichkeit zum Selfempowerment gegeben. Erfahrungen wie die des Zurücklassens der eigenen Familie, die zum Großteil gewaltvolle und traumatisierende Flucht und nicht zuletzt eine ungewisse Zukunft aufgrund des ungeklärten Aufenthaltsstatus sind die Realität dieser Jugendlichen. 

In diesem Theaterprojekt können diese Ohnmachtsgefühle für eine Zeit überwunden und so die Gestaltungsspielräume erweitert werden. Das Projekt fördert zudem den Kontakt zwischen hier aufgewachsenen Jugendlichen und den neu Eingetroffenen.

Der spielerische Ansatz bringt Schüler*innen zusammen mit Jugendlichen, die zum Teil die Schule nur bis zur Grundschule in ihren Heimatländern besuchen konnten. Die geflüchteten Jugendlichen finden gemeinsam mit Schüler*innen aus dem Münchner Norden in mehrmonatigen Theaterworkshops heraus, welche Neigungen und Talente in ihnen stecken, zu welchen Gefühls- äußerungen sie bereit sind, was sie bewegt, wohin ihre Reise gehen soll. In diesem Kontakt entsteht die wohl wichtigste Kompetenz für ein demokratisches Miteinander: Empathie. 

So wachsen die jungen Menschen in der Gruppe und für sich – eine Erfahrung, die sie mit in ihr weiteres Leben nehmen.

Das gemeinsame Theaterspielen – jenseits von verbalen Barrieren – und das Entwickeln eines gemeinsamen Stücks sind die Ziele, die „Theater Grenzenlos“ verfolgt. 

 

Theater Grenzenlos e.V. kooperiert mit der Mohr-Villa Freimann e.V.