ORIENT CONNECTION

Leistung, Optimierung, Produktivität – wer heutzutage diese Kriterien nicht erfüllt, rutscht schnell an den Rand der Gesellschaft. Was das bedeutet, wissen die Bewohner eines Altenheimes meist sehr genau: Unbeachtet von der Welt fristen sie ihren Lebensabend zwischen tristen Gesellschaftsspielen, Einsamkeit und dem Warten auf den nächsten Verwandtenbesuch. Ganz ähnliche Erfahrungen machen viele junge Geflüchtete, die ebenso unter sozialer Isolation, Heimatverlust und dem Warten auf den nächsten Behördenbescheid leiden.

In der Stückentwicklung „Orient Connection“ möchten wir in poetischen Bildern von einer Begegnung dieser beiden Randgruppen erzählen. Neben das Altenstift St. Andreas zieht eine WG junger Geflüchteter, was zunächst zu Irritationen und Konflikten führt. Doch über die Liebe zu Musik und Tanz, die den eigenbrötlerischen Altenheimbewohner Anton und den aus Afghanistan geflüchteten jungen Mann Hakim verbindet, beginnt eine behutsame Annäherung zwischen den verschiedenen Kulturen und Generationen. Bis beide Seiten schließlich feststellen: Zusammen ist man weniger allein.

Spielzeit: Spielzeit: wieder ab 20. Sept - 6. Okt. 2019 (9 Aufführungen)

 

Regie: Viktor Schenkel

Dramaturgie, Regieassistenz: Ruth Zapf

„Orient Connection“ im BR-Fernsehen, Interkulturmagazin „Puzzle"

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